Pesto Sauce Rezepte
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Pesto ist eine frische, grüne Sauce mit einem ausgeprägten Kräuteraroma und einem vollen, nussigen Geschmack. Sie lässt sich schnell aus frischem Basilikum, Knoblauch, Parmesan, Pinienkernen, Olivenöl und etwas Salz zubereiten. Man braucht keine besonderen Kochkünste, um es zu Hause selbst zu machen. Ich liebe Pesto, wenn es schnell gehen soll, das Essen aber dennoch frisch und wie hausgemacht schmecken soll. Man kann es unter heiße Pasta mischen, auf Sandwiches streichen, über gegrilltes Hähnchen geben oder als Dip verwenden. Selbstgemachtes Pesto schmeckt zudem viel frischer als die meisten Varianten aus dem Glas – besonders wenn man süßes, aromatisches Basilikum verwendet.

Was ist Pesto?
Pesto ist eine italienische Sauce, die traditionell aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl hergestellt wird. Die Zutaten werden ohne Erhitzen zu einer dickflüssigen, cremigen grünen Sauce verarbeitet.
Das Wort „Pesto“ stammt vom italienischen Verb *pestare* ab, was so viel wie zerdrücken oder zerstoßen bedeutet. Das ursprüngliche Pesto stammt aus Genua in der italienischen Region Ligurien.
Heute bereiten viele Köche einfache Pesto-Variationen mit Walnüssen, Mandeln, Spinat, Petersilie oder anderen Kräutern zu. Dennoch bleibt das klassische Basilikum-Pesto die beliebteste Variante.
Zutaten
- 2 Tassen frische Basilikumblätter (leicht festgedrückt)
- 1/3 Tasse Pinienkerne
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 Tasse frisch geriebener Parmesan
- 1/2 Tasse natives Olivenöl extra
- 1/4 Teelöffel Salz
- 1/8 Teelöffel schwarzer Pfeffer (optional)
- 1 Teelöffel frischer Zitronensaft (optional)
Zubereitung
Schritt 1: Basilikum vorbereiten
Die Basilikumblätter vorsichtig abspülen und gut abtrocknen. Überschüssiges Wasser kann das Pesto verwässern und den Geschmack beeinträchtigen.
Schritt 2: Pinienkerne rösten
Die Pinienkerne in eine trockene Pfanne geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze rösten. Unter häufigem Rühren 2–3 Minuten rösten, bis sie leicht goldbraun sind. Anschließend abkühlen lassen.
Schritt 3: Die Basis mixen
Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan, Salz und Pfeffer in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Mehrmals kurz mixen (pulsieren), bis die Zutaten zerkleinert sind.
Schritt 4: Olivenöl hinzufügen
Den Mixer auf niedrige Stufe stellen und das Olivenöl langsam hineingießen. Nur so lange mixen, bis das Pesto eine glatte Konsistenz hat, aber noch etwas Struktur aufweist.
Schritt 5: Zitronensaft hinzufügen
Für eine frischere Note den Zitronensaft unterrühren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz hinzufügen.
Schritt 6: Servieren
Das Pesto direkt verwenden – zum Beispiel zu Pasta, Brot, Gemüse, Hähnchen, Fisch oder in Sandwiches.
Wichtiger Hinweis
Pürieren Sie frisches Basilikum nicht zu stark. Durch die Hitzeentwicklung im Mixer können sich die Blätter dunkel verfärben und ihr frisches Aroma verlieren. Kurze Intervalle (Impulsbetrieb) sind besser geeignet als ein Dauerbetrieb des Geräts.
Trocknen Sie das Basilikum vor dem Pürieren gut ab. Wasser kann die Sauce verwässern und ihr die Fülle nehmen. Geben Sie zudem das Olivenöl langsam hinzu, um die Konsistenz besser steuern zu können.
Frisch geriebener Parmesan verleiht dem Pesto eine geschmeidigere Konsistenz und einen intensiveren Käsegeschmack als bereits geriebener Käse. Für das beste Aroma sollten Sie frisches Basilikum mit leuchtend grünen Blättern verwenden und welk oder beschädigt aussehende Blätter aussortieren.
Ist das Pesto zu dickflüssig, geben Sie etwas Olivenöl hinzu. Wirkt es zu schwer oder fettig, kann ein Spritzer Zitronensaft für Frische sorgen. Wenn Sie das Pesto zu Pasta servieren, bewahren Sie vor dem Abgießen etwas Nudelwasser auf. Rühren Sie einen Löffel davon unter das Pesto; so entsteht eine seidige Sauce, die gut an den Nudeln haftet.
Bewahren Sie Pesto-Reste in einem luftdichten Behälter bis zu vier Tage im Kühlschrank auf. Geben Sie eine dünne Schicht Olivenöl auf die Oberfläche, um den Luftkontakt zu verringern und das Braunwerden zu verzögern. Sie können Pesto auch portionsweise einfrieren.
Hinweise zum Rezept
Verwenden Sie frisches Basilikum, hochwertiges Olivenöl, frisch geriebenen Parmesan und geröstete Pinienkerne für den besten Geschmack und eine geschmeidige Konsistenz Ihres selbstgemachten Pestos.
Tipps und Tricks zur Zubereitung
Verwenden Sie junge, frische Basilikumblätter für ein süßlicheres Aroma und eine leuchtendere Farbe. Trocknen Sie die Blätter nach dem Waschen gründlich ab.
Rösten Sie die Pinienkerne leicht an, behalten Sie sie dabei aber gut im Auge, da sie schnell verbrennen können. Lassen Sie sie abkühlen, bevor Sie sie in den Mixer geben.
Verarbeiten Sie die Zutaten lieber in kurzen Intervallen (Impulsbetrieb) als im Dauerbetrieb. Das schont das Basilikum und sorgt für eine bessere Konsistenz des Pestos.
Geben Sie das Olivenöl während des Mixens langsam hinzu. So lässt sich die Konsistenz leichter regulieren.
Wenn Sie das Pesto zu Pasta servieren, verdünnen Sie es vor dem Servieren mit etwas heißem Nudelwasser. Die stärkehaltige Flüssigkeit sorgt dafür, dass die Sauce gut an der Pasta haftet.
Erhitzen Sie das Pesto nicht zu lange. Geben Sie es erst nach dem Kochen zur heißen Pasta oder verwenden Sie es als abschließende Sauce zu Hähnchen, Gemüse oder Meeresfrüchten.
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